MPU-Coaching-Institut in Delmenhorst

Dauer der Abstinenzzeit: Hinweise durch Behörde? Nein

Der erste Kontakt hinsichtlich der Fahrerlaubnis kommt sicherlich in den meisten Fällen über die Führerscheinbehörde zustande. Dort erfährt der Betroffene dann, das er eine MPU vorlegen muss, da er entweder durch Drogen oder durch Alkohol ( oder Anderes)  aufgefallen ist. Es wird ihm dann eine Frist gesetzt, bis wann das Gutachten der Behörde vorgelegt werden soll.

Von einer Abstinenzzeit erfährt der Betroffene durch die Mitarbeiter der Behörde nichts, und auch nicht über deren Dauer und auch nicht auf Anfrage.

Es werden Termine mit der Begutachtungsstelle vereinbart. Dann kommt der große Tag der Begutachtung und erst dort wird nach der Vorlage der Nachweise der Abstinez verlangt. Oh je, die Überraschung ist groß, niemand sagte etwas davon davor. Die Kosten des Antrages und der MPU sind vergebens ausgegeben worden.

Aus diesem Grunde : Dringend vor Antragstellung der Neuerteilung der Fahrerlaubnis, bzw. der Wiedererteilung Rat einholen. Etweder beim Anwalt, der sich damit auskennt www.bernd-idselis.de, oder uns anrufen, 04221 915344.

 

Grenzwert 1,6 Promille

Kostenloses Erstgespräch, wirklich

Wir wissen aus langjähriger Erfahrung, dass die Anordnung und die Voraussetzungen einer MPU für den Betroffenen sehr komplex und schwierig zu verstehen ist.

Aus diesem Grunde bieten wir allen Interessenten, nach telefonischer Absprache, ein kostenfreies Erstgespräch in unseren Räumlichkeiten an. Diesem erst Gespräch kann man sich schon einmal gegenseitig kennen lernen und wir können den Betroffenen Schritt für Schritt den gesamten Ablauf der MPU erörtern.

Insbesondere können wir den Betroffenen, bei Notwendigkeit, schon die Adressen von zertifizierten Laboren mitteilen, bei denen Abstinenzverträge abgeschlossen werden können.

Sodann werden in diesem Gespräch den Betroffenen ausführlich der Sinn und Zweck der MPU erörtert, der Ablauf beschrieben und Abstinenzverfahren erklärt.

Abschließend können wir den Betroffenen die gesamten Kosten eines Verfahrens erläutern und darstellen.

Abstinenznachweise: Achtung aufpassen

Seit einiger Zeit berichten uns Kandidaten dass sie, obwohl sie versichern keine Drogen zu sich genommen zu haben, positiv auf Opiate im Urin getestet wurden.

Nachdem dies gehäuft vorkam, haben wir uns mit dem Prüflaboren in Verbindung gesetzt und diese berichteten uns, dass bereits so „tief“ gemessen werden würde, dass auch kleinste Spuren von Opiaten nachgewiesen werden könnten. Diese Spuren können durchaus aus dem Verzehr von Körnerbrötchen, Sesamkuchen- oder Brötchen, resultieren.

Also können wir demnach allen Betroffenen nur Anraten, solcherlei Produkte während der Abstinenzzeit nicht zu sich zu nehmen.

Verjährung der Anordnung der MPU?

Verjährung und Fristen

Eine Verjährung zu Vorlage eine MPU gibt es nicht. Die Führerscheinstelle setzt Ihnen zu Vorlage eine Frist, die zwar verlängert werden kann wenn man besondere Gründe vortragen kann, aber irgendwann ihr Ende findet. Wenn Sie bis dahin keine MPU vorgelegt haben, geht die Behörde davon aus, dass keine MPU gemacht wurde, oder diese nicht erfolgreich absolviert wurde und ihr Antrag auf Neuerteilung wird negativ beschieden werden.

Anders lautet die Antwort, wie lange die Behörde die Beibringung einer MPU nach einem Verstoß oder mehreren Verstößen noch anordnen kann. Auch hier verjährt erstmal nichts, so dass die Behörde noch nach 30 Jahren eine MPU anordnen kann. Anders wieder nur, wenn bis dahin schon Tilgungen der Punkte eingetreten sind. Dann sieht die Sache anders aus, da die Behörde getilgte Punkte nicht berücksichtigen darf.

Abstinenz rechtzeitg beginnen

Immer wieder erleben wir, dass Kandidaten erst kurz vor Ablauf der vom Gericht verhängten Sperrfrist zu Neuerteilung der Fahrerlaubnis zu uns kommen. Nach Mitteilung des Promillewertes oder der Drogeninhaltsstoffe  sind diese Kandidaten dann mehr als bestürzt wenn wir Ihnen mitteilen müssen, dass es unbedingte Voraussetzung für das erfolgreiche Bestehen einer MPU ist, dass entsprechende Abstinenznachweise, entweder über sechs oder über zwölf Monate durchgängig vorgelegt werden können. Immer wieder müssen wir feststellen, dass die Kandidaten durch ihre damaligen Strafverteidiger oder Rechtsanwälte im Fahrerlaubnisverfahren nicht  auf die Notwendigkeit von Abstinenz nachweisen hingewiesen wurden.

Fazit dieser Feststellung ist, dass der Betroffene sich unmittelbar nach der Tat mit uns in Verbindung setzen sollte, um sich kompetenten rechtlichen Rat einzuholen.